DigIDe PRO betritt die europäische Bühne: Vorstellung des Trainingsbedarfs von Betreuungspersonen auf der 36. Alzheimer-Europe-Konferenz
Welche Trainings benötigen professionelle Betreuungspersonen, um Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen und Demenz zu unterstützen? Das DigIDe PRO-Projekt (Digitale Tools für intellektuelle Beeinträchtigungen und Demenz: Professionalisierung, Resilienz, hervorragende Pflege) brachte diese Frage auf die 36. Alzheimer-Europe-Konferenz.
Die Konferenz fand vom 27. bis 29. Oktober 2026 im Convention Centre Dublin statt und wurde von Alzheimer Europe in Zusammenarbeit mit der Alzheimer Society of Ireland unter dem Motto „Sláinte: Impulse für den Umgang mit Demenz durch Politik, Forschung und Partnerschaften“ organisiert.
Am Donnerstag, dem 29. Oktober, stellte Annalisa La Face (Universität Graz) im Rahmen der Sektion „Behinderung und Demenz“ im Namen des DigIDe PRO-Konsortiums die Studie ‚Ausbildungsbedarf von professionelle Betreuungspersonen in der Demenzpflege für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung: Eine länderübergreifende Analyse‘ vor. Die Studie präsentierte die Beiträge von Forschenden der Partnerinstitutionen: Barbara Gasteiger-Klicpera (Universität Graz, Österreich), Vanda Canjuga und Karmen Puškar Wirnsberger (Savez Osit, Kroatien), Maria Moskofidou und Maria Tsameti (ESTIA, Griechenland), Giorgia Maria Uricolo und Sara Vivirito (EUTHRIVE, Italien), Alain Dekker und Charlie Schillermans (Alliade, Niederlande).
Die in Dublin vorgestellten Erkenntnisse werden als Leitfaden für die nächste Phase von DigIDe PRO dienen: die Entwicklung eines frei zugänglichen Toolkits für Betreuungspersonen und eines Massive Open Online Course (MOOC) zu den Themen Demenz und intellektuelle Beeinträchtigung. Ausgehend von den auf Länderebene festgestellten Lücken sollen diese Ressourcen professionellen Betreuungspersonen leicht zugängliche, kulturell relevante Anleitungen an die Hand geben, die sie in der täglichen Pflege anwenden können.