Abgeschlossene Projekte
HAND IN HAND
Förderung von sozial-emotionalen Kompetenzen und Diversitätsbewusstsein bei Lehrer:innen in Europa
Projektbeschreibung: In ihrem Berufsalltag ist es für Lehrpersonen notwendig, täglich kompetent auf neue Herausforderungen zu reagieren. Das Projekt HAND:ET, das in der Aktion „Support for Policy Reform“ gefördert wird, entwickelt von März 2021 bis Februar 2024 ein innovatives, universelles Programm, das darauf abzielt, sozial-emotionale Kompetenzen und Diversitätsbewusstsein bei Lehrkräften zu fördern. Erprobt wird das Programm anhand eines quasi-experimentellen Designs mit Kontrollgruppen bei Primar- und Sekundarstufenlehrpersonen in Slowenien, Kroatien, Schweden, Österreich und Portugal. Die Ergebnisse werden in Guidelines zusammengefasst und sollen als EU- und länderspezifische Empfehlungen aktuelle strukturelle Herausforderungen des Lehrer:innenberufes adressieren.
RegiNaDiff
Regional, Nachhaltig und Differenziert im Unterricht: Starting the green transformation in school
Projektbeschreibung: RegiNaDiff hat zum Ziel, Wissen über eine nachhaltige Lebensweise in der 4. und 5. Schulstufe zu vermitteln. Es wird ein Baukastensystem (Editor) entwickelt, mit dem Lehrpersonen selbst differenzierte Texte zu regionalen nachhaltigkeitsrelevanten Themen mit Wortschatzarbeit, Aufgaben und Lesestrategien anreichern und digitalisieren können. Die Materialien, die im Projekt entstehen und evaluiert werden, sollen für alle Lehrpersonen zugänglich und erweiterbar (durch den Editor) gemacht werden, um sie im inklusiven Unterricht einsetzen zu können. Die Schüler:innen arbeiten in Projektwochen mit den erstellten Materialien und führen themenbezogene Hands-on-Projekte durch. Dabei sollen die Schüler:innen mehr Bezug zu nachhaltigkeitsrelevanten Themen bekommen, wie zum Beispiel Tier-, Natur- und Umweltschutz, erneuerbare Energien, regionale Lebensmittelversorgung, Müllvermeidung und verantwortungsbewusstem Umgang mit Ressourcen.
RegioDiff
Projektbeschreibung: Ziel dieses Projektes war die Aufbereitung und Vermittlung von Wissen über die Region Steiermark. Im Schuljahr 2019/2020 wurden Fachtexte über die regionalen Besonderheiten der Steiermark vom Projektteam und Schülerinnen und Schülern aus weiterführenden Schulen erarbeitet. Die vorbereiteten Texte wurden je nach Lesekompetenz der Schüler:innen differenziert und angepasst und mit Wortschatzübungen und Lesestrategien angereichert. Diese Texte werden im Schuljahr 2020/2021 in steirischen Volksschulen entweder als gedrucktes Material oder eingebettet in die digitale Lernumgebung eingesetzt.
IMAS II
Improving Assistance in Inclusive Educational Settings II (IMAS II)
Projektbeschreibung: Im Rahmen des durch die Europäische Union geförderten Erasmus+ Projekts IMAS II (Oktober 2018 – März 2021) werden in Kooperation mit neun Partnerorganisationen aus sechs europäischen Ländern und der aktiven Einbindung von erfahrenen Schulassistent:innen sowie Schüler:innen mit und ohne Behinderung fünf web-basierte Wissensboxen zu relevanten Themen aus dem Berufsalltag von Schulassistent:innen entwickelt und evaluiert. Damit wird eine Weiterbildungsmöglichkeit für Schulassistent:innen und weiterem pädagogischen Personal angeboten, die darauf abzielt, zu einer Wissenserweiterung und Förderung inklusiver Kompetenzen beizutragen, um Schulassistent:innen adäquat auf ihre beruflichen Anforderungen in der Unterstützung von Schüler:innen mit Behinderung vorzubereiten.
HeLi-D
Health-Literacy und Diversity für SchülerInnen der Sekundarstufe I (HeLi-D)
Projektbeschreibung: Das Ziel des vom Gesundheitsfonds Steiermark geförderte Projekts HeLi-D (Jänner 2018 bis Dezember 2020) besteht in der Entwicklung eines adaptiven, digitalen Trainingsprogramms, das fünf Module zu unterschiedlichen gesundheitsbezogenen Themen umfasst, um damit zu einer Förderung der Gesundheitskompetenz (Health Literacy), verstanden als Finden, Verstehen und kritisches Bewerten sowie das Anwenden von gesundheitsbezogenen Informationen, von Schülerinnen und Schülern beizutragen. Das Besondere am Trainingsprogramm sind die Differenziertheit der Inhalte, sodass alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse unabhängig von ihren individuellen Kompetenzen in einem inklusiven Setting an ein und demselben Thema arbeiten können.
Beteiligte Forscher:innen der Universität Graz: Univ.-Prof.in Dr.in phil. Barbara Gasteiger-Klicpera (Projektleitung), Katharina Maitz, PhD MA BA BA, Dominik Pendl, BA MSc
Kooperationspartner:innen: Universität Graz (Projektkoordination), Know Center Graz, Medizinische Universität
Kurzbeschreibung: Im Rahmen dieses Erasmus+ Projektes, an dem Universitäten und Schulen der Primarstufe aus fünf Partnerländern mitwirkten (England, Dänemark, Portugal, Spanien und Österreich), wurden Materialien entwickelt und Wege erforscht, die eine Teilhabe aller Kinder einer Klasse am Unterricht ermöglichen sollen. Für die Unterrichtsentwicklung wurde das „Inclusive Inquiry“ Modell, ein Modell der LehrerInnenfortbilung, genutzt, welches Schüler:innen eine aktive Mitgestaltung an Unterrichtsprozessen ermöglicht.
- Forscher:innen: Prof.in Dr.in Barbara Gasteiger-Klicpera, Uni Graz; Ass. Prof.in Lisa Paleczek, PhD, Uni Graz; Prof.in Edvina Bešić, PhD, PH Steiermark
- Laufzeit: 2017 -2019
- Gefördert von der Europäischen Union: Erasmus+ Projekt
- Weblink: FOPRO: reachingthehardtoreach.eu